Herzhafte Gemüse-Dinkel-Quiche

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Schon sooo lange wollte ich mich mal an einer herzhaften Quiche versuchen, und nun an diesem herbstlichen Wochenende hatte ich einfach Appetit darauf und es schwirrten mir ein paar Ideen dazu im Kopf herum. Der Belag dieser Quiche ist auf Tofu-Basis, ich liebe ja Paprika-Tofu, der ist so schön würzig. Auf jeden Fall werde ich in nächster Zeit noch weitere verschiedene Gemüsekuchen ausprobieren, ich bin nämlich gerade voll auf den Geschmack gekommen.

Zutaten:

Für den Teig:

  • 200 g Dinkelmehl
  • 50 g Kichererbsenmehl
  • 50 g Walnüsse 
  • 50 g Leinsamen
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 1 Tl Salz
  • 2 EL Weißweinessig 
  • 2 EL Olivenöl 
  • 200 ml lauwarmes Wasser
  • etwas Oliven- oder Rapsöl zum Einfetten und etwas Mehl zum Einstäuben der Springform

Für den Belag:

  • 200 g Paprika-Tofu
  • 200 g Seidentofu
  • 1 EL Weißweinessig 
  • Pfeffer und Salz aus der Mühle 
  • ca. 1/2 Stange Lauch
  • ca. 6 getrocknete Tomaten in Öl 
  • ca. 2 El frische, gehackte Kräuter der Provence, z. B. Thymian, Salbei, Rosmarin
  • 1 rote Zwiebel
  • 1/2 Zucchini
  • 1 rote Zwiebel
  • ca. 7-8 Cocktailtomaten

Backofen auf 50 Grad vorheizen und eine Springform mit etwas Rapsöl einfetten und dann mit etwas Mehl einstäuben, damit sich die Quiche später gut herauslösen lässt. Die Walnüsse und Leinsamen im Universalmixer zu Mehl schreddern und dann alle trockenen Zutaten für den Teig in einer Schüssel vermengen. Nun Weißweinessig, Olivenöl und Wasser hinzugeben und alles zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig in die vorbereitete Springform geben und (am besten mit angefeuchteten Händen) gleichmäßig bis an den Rand der Form verstreichen. Die Form in den vorgewärmten Backofen stellen und Temperatur ausstellen. Ca. 20 Minuten ruhen lassen und dann ca. 20 Minuten bei 200 Grad vorbacken.

In der Zeit den Paprikatofu in Würfel schneiden und zusammen mit dem Seidentofu und Weißweinessig im Mixer zu einer glatten Masse pürieren. Kräuter, Lauch und die getrockneten Tomaten klein hacken und unterheben. Die Masse mit Pfeffer und Salz aus der Mühle abschmecken und nun gleichmäßig auf dem Teig in der Form verteilen. Zwiebel und Zucchini in Scheiben schneiden, Cherrytomaten halbieren und alles kreisförmig auf der Tarte verteilen und etwas in die Tofucreme drücken. Die Form wieder in den Backofen stellen und bei 200 Grad noch ca. 40 Minuten weiter backen. 

Nun die Springform lösen und die Tarte etwas abkühlen lassen, anschneiden und servieren. Ich liebe die Tarte mit einem knackigen Salat und einem Glas eiskalten Sauvignon Blanc dazu. Guten Appetit!

Haferbrot und Hirse-Linsen-Aufstrich

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Ich mag es ja morgens nicht süß, also kein Müsli und Co, jedenfalls so gut wie nie. Aber Haferflocken haben ja so viele geile Nährstoffe, also warum nicht einfach ein Brot draus machen?! Hier ist es:

Haferbrot

Zutaten:

  • 500 g Haferflocken
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 1 TL Salz
  • 600 ml lauwarmes Wasser
  • 4 EL Weißweinessig 
  • 2 EL Olivenöl 
  • Körner nach Belieben, z. B. je eine Handvoll Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne oder Salatkerne-Mix
  • 1 Handvoll Haselnüsse oder Walnüsse 
  • 1 Handvoll Leinsamen
  • 1 Handvoll Chiasamen
  • Etwas Öl zum Einfetten der Backform, ggf. etwas Mehl zum Einstäuben

Backofen auf 50 Grad vorheizen. Die Haferflocken im Universalmixer zu einem feinen Mehl zerschreddern. Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel miteinander vermengen, dann die flüssigen Zutaten hinzugeben und zu einem gleichmäßigen Teig verrühren.
Eine Brotbackform gut mit Öl einfetten und ggf. noch mit etwas Mehl bestäuben, damit sich das Brot später leichter aus der Form lösen lässt.
Den Teig nun gleichmäßig in die Form geben, Backofen ausstellen und den Teig in der Form im noch warmen Backofen 60-75 Minuten gehen lassen. Dann den Backofen auf 200 Grad stellen und das Brot 60 Minuten backen.
Die Form vorsichtig umkippen und das Brot herauslösen und auskühlen lassen. Guten Appetit!

Hirse-Linsen-Aufstrich

Zutaten:

  • je 25 g rote Linsen und Goldhirse
  • etwa 4 getrocknete Tomaten in Öl 
  • 2 EL von dem Tomatenöl
  • 3-4 eingelegte milde Pepperoni
  • 1 EL Salatkerne-Mix
  • Pfeffer und Salz aus der Mühle 

Hirse und Linsen im Sieb gut unter heißem Wasser abspülen, dann in etwa der doppelten Menge Wasser ca. 12 Minuten kochen und noch fünf Minuten quellen lassen. In der Zwischenzeit die Kernemischung im Universalmixer schreddern und in eine Schale kippen. Dann die Tomaten und Pepperoni im Mixer zerkleinern, die Hirse-Linsen-Mischung ggf. noch abgießen und zusammen mit den geschredderten Kernen in den Mixer dazugeben. Alles ordentlich durchpürieren und mit Pfeffer und Salz aus der Mühle abschmecken.
Der Aufstrich schmeckt zum Beispiel super auf dem frisch gebackenem Haferbrot. Guten Appetit!

Limetten-Sellerie-Smoothie

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Jaaa, irgendwie ist das Thema grüne Smoothies ja mittlerweile ganz schön gestrig. Und es ist ja auch immer so eine Sache, besonders, wenn supergesundes Gemüse wie Grünkohl oder sowas dabei ist: So richtig toll schmecken die oft nicht. Und genau deswegen muss ich jetzt doch diese heute zufällig entstandene Kreation teilen, denn dieser Green Smoothie war wirklich mega lecker und erfrischend!

Zutaten (für ein großes Glas):

  • Saft von 2 Limetten
  • 2 Stangen Staudensellerie
  • 1 Handvoll frischen, gehackten oder ca. 50 g TK-Grünkohl
  • 1 Apfel
  • 1 Stück frischer Ingwer (ca. 3-4 cm)
  • 1 EL Agavendicksaft
  • 200 ml Wasser

Apfel und Selleriestangen waschen und in Stücke schneiden, Ingwer schälen und hacken. Dann alle Zutaten im Mixer fein pürieren, in ein großes Glas gießen, mit Limettenscheiben dekorieren und genießen!

Country Potatoes mit Erdnussdip und grünem Wokgemüse

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Ein leckeres Wintergericht!

Zutaten (für eine Portion):

Für die Country Potatoes:

  • 250 g Kartoffeln
  • 1 EL Rapsöl
  • Pfeffer und Salz aus der Mühle
  • Etwas Paprikapulver

Für das Wokgemüse:

  • 100 g Rosenkohl
  • ca. 50 g Brokkoli
  • 2 Stangen Staudensellerie
  • 1/2 Kohlrabi
  • 1-2 Handvoll Lauch
  • 2 EL Kokosöl
  • 1 EL Sojasoße

Für den Dip:

  • 2 EL Erdnussmus
  • 1 TL Senf
  • 1 EL Limettensaft
  • 2 EL Mineralwasser
  • Pfeffer und Salz aus der Mühle

Alle Zutaten für den Erdnussdip in einer kleinen Schale gut verrühren und mit Pfeffer und Salz aus der Mühle abschmecken. Fertigen Dip kalt stellen.
Backofen auf 180 Grad vorheizen. Die Kartoffeln abspülen und mit Schale in ca. 1-2 cm dicke Spalten schneiden. Rapsöl in eine Schüssel geben und mit Pfeffer, Salz und Paprikapulver vermischen. Kartoffelspalten dazugeben und gut unterheben, so dass sie rundum mit der Ölmischung bedeckt sind. Dann die Kartoffelspalten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und ca. 30 Minuten bei 180 Grad im Backofen backen.
Den Rosenkohl waschen und die äußeren Blätter entfernen. In etwas Salzwasser ca. fünf Minuten dünsten. In der Zeit das restliche Gemüse waschen, in mundgerechte Stücke schneiden und im Wok in Kokosöl unter gelegentlichem Wenden anbraten. Rosenkohl abgießen und mit in den Wok geben, alles nochmals ca. fünf Minuten braten und mit Sojasoße ablöschen.
Kartoffelspalten vom Blech schütten und mit dem Wokgemüse und dem Erdnussdip anrichten. Nach Geschmack mit gehackter Petersilie garnieren. Guten Appetit!

Kürbis-Linsen-Curry

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Tja, der letzte Post ist schon wieder sooo lange her, da war’s noch die KALTE Gazpacho, und nun ist es schon wieder Zeit für heiße Suppen. Bei mir gab es letzte Woche dieses leckere, scharfe Kürbis-Linsen-Curry.

Zutaten:

  • 1/2 kleiner Hokkaido-Kürbis (ca. 250 g)
  • 120 g rote Linsen
  • ca. 150 g Brokkoli
  • 1 Möhre
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 800 ml Kokosmilch
  • 2 EL Sojasoße
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 TL rote Currypaste
  • Saft von 1/2 Limette
  • 200 ml Wasser
  • 2 TL Gemüsebrühenpulver
  • 2 kleine rote Chilischoten
  • 1 Stück Ingwer (ca. drei cm)
  • frischer Koriander

Den Hokkaido-Kürbis gut abwaschen (die Schale kann man mitessen) und in kleine Würfel schneiden oder hacken. Chilischoten ebenfalls waschen, Zwiebel und Ingwer schälen und alles klein hacken. Kokosöl in einem Wok erhitzen und die Zwiebel darin kurz anschwitzen. Currypaste, Chili und Ingwer dazugeben und ca. fünf Minuten mit anbraten. Nun mit der Kokosmilch aufgießen, Gemüsebrühenpulver in Wasser auflösen und dazugießen. Die Linsen in einem Sieb gründlich mit heißem Wasser abspülen und nun die Linsen sowie den Kürbis mit in die Suppe geben. Alles ca. fünf Minuten köcheln lassen, Brokkoli und Möhre waschen und in kleine Röschen, bzw. Scheiben schneiden und dazugeben. Mit Sojasoße und Kurkuma würzen und  weitere fünf Minuten köcheln lassen. Zum Schluss mit Limettensaft abschmecken, mit frischen Korianderblättchen bestreut servieren und heiß genießen! Guten Appetit!

 

 

Gazpacho — kalte Tomatensuppe

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Tomaten, Tomaten, ja, mal wieder Tomaten! Sie sind jetzt alle reif und wollen gepflückt und genossen werden. Heute also: Gazpacho my way, etwas anders, italienisch angehaucht, weil ich diese Kräuter so liebe!

Zutaten (für vier Portionen):

  • 500 g frische Tomaten
  • 50 g getrocknete Tomaten in Öl
  • 1/2 Gurke
  • 1/2 gelbe Paprika
  • 1/2 Laugenbrötchen
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • 2 EL Weißweinessig
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 TL Salz
  • 2 EL italienische Kräutermischung (TK)
  • 2 Msp. Cayennepfeffer
  • Pfeffer aus der Mühle
  • frischer Ruccola zum Garnieren
  • Salatkerne-Mix zum Garnieren ( z. B. Sonnenblumen-, Kürbis-, Pinienkerne)

Das halbe Laugenbrötchen in Wasser einweichen. Gemüse und Frühlingszwiebeln waschen und klein schneiden, Knoblauchzehen schälen und pressen oder hacken. Nun alle Zutaten bis auf den Pfeffer, die Kerne und den Ruccola im Mixer zu einer cremigen Suppe pürieren. Mit Pfeffer aus der Mühle abschmecken. Suppe in Schalen gießen, Ruccola hacken und zusammen mit den Kernen darüber streuen. Dazu passt ein kühler Weißwein und etwas Dinkel-Nuss-Brot. Guten Appetit!

Tomaten-Linsen-Salat mit Italian Croutons

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Yayyy, endlich mal wieder ein paar Sonnentage in Hamburg! Hochsommerlich sogar, wie es sich gehört zu dieser Jahreszeit. Haben das schöne Wetter genutzt und sind spontan die letzten beiden Tage an die Ostsee gefahren, und es war wunderschön, laufen, schwimmen, chillen. Also keine Minute mit Einkäufen zu Hause verschwendet, und so gab der Kühlschrank heute, am Sonntag, auch nix mehr her. Nicht so schlimm, bei der Hitze hat man eh nicht so große Lust auf viel warmes Essen, und so hab ich heute mal schön die Selbstversorgerin gemacht, wie ich es ja gerne viel öfter hätte. Ein paar alte, selbstgebackene Brötchen aus dem Gefrierfach aufgetaut, Linsen sind eigentlich immer im Vorratsglas, dazu Tomaten und Kräuter vom Balkon, denn die haben sich natürlich auch über die Sonne gefreut, so dass die Tomatenernte heute doch wieder recht üppig ausfiel. Hier also mein heutiger super einfacher Tomaten-Linsen-Salat mit Italian Croutons:

Zutaten:

  • 500 g frische Tomaten
  • 120 g rote Linsen
  • 1 Bund Schnittlauch
  • 1-2 Zweige frischer Basilikum
  • 100 g Brot je nach Geschmack oder was noch übrig ist
  • 3 EL Rapsöl
  • 3 EL italienische Kräuter (TK)
  • 1-2 TL getrockneter Oregano
  • Pfeffer und Salz aus der Mühle

Die Linsen im feinen Sieb mit heißem Wasser abspülen bis sie nicht mehr schäumen und ca. 12 Minuten bissfest kochen, abgießen und danach etwas salzen und kalt stellen. Die Tomaten waschen, vierteln und den Stielansatz entfernen. Den Schnittlauch in feine Röllchen schneiden und mit den Tomaten, Oregano und abgekühlten Linsen vermischen. Alles mit etwas Pfeffer und Salz aus der Mühle würzen. Basilikum hacken und unterheben. Das Brot in kleine Würfel schneiden, Rapsöl in der Pfanne erhitzen, italienische Kräuter und etwas Salz hinzufügen und die Brotwürfel in dem Kräuteröl etwa fünf Minuten von allen Seiten knusprig anbraten. Den Salat auf Tellern anrichten, Croutons dazugeben und mit Basilikumblättern garnieren. Guten Appetit!